FAQ des FIS der Universität zu Köln
Allgemeine Informationen zum FIS (Datenbank und Forschungsportal)
Was ist ein Forschungsinformationssystem (FIS)?
Ein Forschungsinformationssystem (FIS) bündelt zentrale Forschungsinformationen einer Hochschule in einer einzigen Datenbank, macht diese durch Verknüpfung untereinander hoch-schulintern strukturiert zugänglich und veröffentlicht ausgewählte Forschungsleistungen in einem weltweit aufrufbaren Portal. Ziel ist es, Forschungsinformationen sowohl intern als auch extern sichtbar zu machen, das Forschungsberichtswesen effizienter zu gestalten und die Außendarstellung der Hochschule nachhaltig zu stärken.
Was ist das Forschungsinformationssystem (FIS) der Universität zu Köln (UzK)?
Das FIS der Universität zu Köln (UzK) bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Publikationen, Projekte, Patente und weitere wissenschaftliche Leistungen sowie Aktivitäten. Es fungiert als zentrale Datenbank, in der sämtliche Forschungsinformationen der UzK gemäß des Kerndatensatzes Forschung (KDSF) standardisiert erfasst, fortlaufend aktualisiert und miteinander verknüpft werden. Mithilfe der aggregierten Aufbereitung und kontextbezogenen Präsentation der UzK-Forschungsleistungen in einer einzigen Datenbank wird die UzK hinsichtlich ihrer Dokumentations- und Berichtspflichten entlastet. Zudem werden ausgewählte Inhalte der UzK-FIS-Datenbank über das online aufrufbare UzK-FIS-Forschungsportal der Öffentlichkeit weltweit fortlaufend zugänglich gemacht. So trägt die UzK der wachsenden Bedeutung datengestützter Verfahren im nationalen wie internationalem Wettbewerb Rechnung.
Wie ist das FIS der UzK aufgebaut?
Das UzK-FIS setzt sich aus zwei Bereichen zusammen:
- Interne FIS-Datenbank: Im Back-End des UzK-FIS werden Forschungsinformationen hoch-schulintern gebündelt, miteinander verknüpft und für interne Zwecke in aggregierter Form zugänglich gemacht.
- Öffentliches FIS-Forschungsportal: Im Front-End des UzK-FIS werden ausgewählte Forschungsinformationen aus der hochschulinternen FIS-Datenbank veröffentlicht und weltweit zugänglich gemacht.
Wer hat Zugriff auf das FIS der UzK?
Alle wissenschaftlich Beschäftigten sowie Forschende der UzK ohne Beschäftigungsverhältnis (insbesondere Promovierende und Habilitierende), haben über ihre uniKIM und das Shibboleth-Verfahren Zugriff auf die FIS-Datenbank bzw. konkret auf ihre dort vorgehaltenen Forschungsinformationen. Außerdem haben diejenigen Beschäftigten aus Technik und Verwaltung (TuV), die administrative Funktionen im FIS erfüllen, mit uniKIM und Shibboleth-Verfahren Zugang zur FIS-Datenbank. Die FIS-Datenbank bildet das Back-End des öffentlichen FIS-Forschungsportals. Das FIS-Forschungsportal ist für die weltweite Öffentlichkeit online ohne Einschränkungen zugänglich.
Was ist die FIS-Datenbank?
Die FIS-Datenbank bildet das nicht-öffentliche hochschulinterne Back-End des UzK-FIS. Sie dient der internen Erfassung und Verwaltung von Forschungsinformationen, wie Publikationen, Projekten, Patenten etc. sowie der Unterstützung des Forschungsberichtswesens. Nur wissenschaftlich Beschäftigte und Forschende der Universität zu Köln (ohne Medizinische Fakultät) und solche des Universitätsklinikums Köln, die zugleich Angehörige der Medizinischen Fakultät der UzK sind, haben mit der Rolle „Wissenschaftler*in“ Zugriff auf die FIS-Datenbank. Zudem haben ausgewählte Angestellte der zentralen Hochschulverwaltung, der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB), des ITCCs sowie der Dekanate der sechs Fakultäten der UzK, die administrative Funktionen im UzK-FIS haben, Zugriff auf das System. Über die FIS-Datenbank erfolgen u.a. die inhaltliche Verwaltung und Steuerung der Forschungsinformationen, die im FIS-Forschungsportal fortlaufend veröffentlicht werden.
Was ist das FIS-Forschungsportal?
Das FIS-Forschungsportal bildet das öffentliche online aufrufbare Front-End des UzK-FIS. Es bietet einen transparenten Einblick in die Forschungsleistungen, -projekte, und -profile der Wissenschaftler*innen, der Forschungseinrichtungen sowie der Universität zu Köln als Ganzes. Nutzer*innen können hier gezielt nach Forschenden, Publikationen, Projekten, Patenten etc. suchen. Die Inhalte des FIS-Forschungsportals werden in der hochschulinternen FIS-Datenbank gepflegt und verwaltet.
Welcher Standard liegt der Erfassung von Forschungsinformationen im UzK-FIS zugrunde?
Die Metadaten werden nach dem Kerndatensatz Forschung (KDSF) erfasst. Der KDSF ist ein bundesweit abgestimmter Standard zur strukturierten Beschreibung von Forschungsinformationen und wird von Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam getragen. Er ist zudem eng mit den Empfehlungen der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFID) verbunden, die sich für eine koordinierte, transparente und standardisierte Forschungsberichterstattung einsetzt.
Der KDSF steht dabei für klare Strukturen und Wiederverwendbarkeit: Daten, die einmal sauber im FIS erfasst sind, können für unterschiedliche Zwecke genutzt werden – etwa für Berichte, Anträge, Evaluationen oder die Außendarstellung der Forschung.
Der KDSF stellt somit sicher, dass Forschungsleistungen im FIS einheitlich, vergleichbar und nachvollziehbar dokumentiert sind. Dies unterstützt sowohl Wissenschaftler*innen als auch sämtliche institutionelle Prozesse.
Auch international ist dieses Vorgehen etabliert: Weltweit arbeiten Forschungssysteme mit unterschiedlich ausgerichteten, aber vergleichbaren Standards für Forschungsinformationen und Forschungsbibliografien, um Austauschbarkeit, Qualität und Transparenz zu gewährleisten. Der KDSF sorgt dafür, dass das FIS in diese Strukturen eingebunden und langfristig anschlussfähig ist.
Für nähere Informationen besuchen Sie die Webseite des KDSF, betrieben durch die Geschäftsstelle der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFiD).
→ Da in der Praxis Informationsbedarfe über den KDSF hinaus bestehen, wird das System im Rahmen der technischen und organisatorischen Möglichkeiten schrittweise um zusätzliche, notwendige Daten ergänzt. Dies ist ein laufender Prozess. Bei Anregungen oder Wünschen wenden Sie sich gerne an das FIS-Team.
Welche Forschungsinformationen werden in der FIS-Datenbank vorgehalten, woher stammen die Metadaten und wie oft werden sie aktualisiert?
Die Metadaten der Forschungsinformationen im UzK-FIS werden zum Großteil regelmäßig aus hochschulinternen oder im Falle der Publikationen aus externen Quellsystemen zentral in das FIS importiert. In bestimmten Fällen können Metadaten auch dezentral durch die Forschenden selbst ins FIS durch z.B. Publikationslisten als BibTeX-Datei importiert oder manuell direkt im FIS angelegt werden – z.B. bei Forschungsaktivitäten.
Die folgende Auflistung bietet einen kompakten Überblick über die Metadaten der Forschungsinformationen in der FIS-Datenbank sowie über deren Herkunft:
- Publikationen: Diese Daten werden aktuell einmal pro Semester aus ORCID (konkret aus den ORCID-Profilen der UzK-Forschenden) importiert. Außerdem können UzK-Forschende Publikationen, z.B. als BibTeX-Datei, selbst importieren oder manuell im FIS anlegen.
- Drittmittelprojekte & Finanzen sowie Preisanerkennungen & Awards: Diese Daten stammen aus den Projekt- und Finanzdatenbanken der UzK-Zentralverwaltung bzw. des Universitätsklinikums Köln. Sie werden derzeit einmal monatlich (UzK ohne Medizinische Fakultät) bzw. einmal im Quartal (Medizinische Fakultät) aktualisiert.
- Patente: Diese Daten stammen aus der Projektdatenbank der UzK-Zentralverwaltung bzw. aus der Patentdatenbank des Universitätsklinikums Köln. Sie werden derzeit einmal monatlich (UzK ohne Medizinische Fakultät) bzw. einmal im Quartal (Medizinische Fakultät) aktualisiert.
- Ausgründungen: Diese Daten stammen aus der Datenbank der zentralen Einrichtung Gateway, des Exzellenz-Startup-Centers der UzK. Sie werden zweimal jährlich aktualisiert.
- Forschungsinfrastrukturen: Diese Daten werden von der UzK-Zentralverwaltung (Dezernat 7 – Forschungsmanagement) erhoben und zentral ins FIS importiert. Sie werden derzeit sukzessive erweitert und langfristig einmal im Jahr aktualisiert.
- Promotionen & Strukturierte Promotionsprogramme: Diese Daten stammen aus der Datenbank des zentralen Promovierenden-Managements der UzK. Sie werden derzeit einmal monatlich aktualisiert.
- Habilitationen: Diese Daten werden dezentral von den Dekanaten der sechs Fakultäten er-hoben und zentral ins FIS importiert. Sie werden zweimal jährlich aktualisiert.
- Forschungsaktivitäten: Diese Daten können ausschließlich durch die UzK-Forschenden manuell im FIS angelegt, gepflegt, verwaltet und ggfs. wieder gelöscht werden.
Welche Forschungsinformationen werden im FIS-Forschungsportal veröffentlicht und woher stammen die Metadaten?
Das UzK-FIS-Forschungsportal veröffentlicht ausgewählte Forschungsinformationen aus der hochschulinternen FIS-Datenbank in Form eines weltweit abrufbaren Online-Portals. Veröffentlicht werden ausgewählte Metadaten sowie Inhalte, die ausdrücklich als öffentlich gekennzeichnet sind. Hinsichtlich personenbezogener Daten gilt hierbei das Prinzip der Datensparsamkeit: Veröffentlicht werden lediglich Daten, deren Bereitstellung zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben erforderlich und rechtlich zulässig ist oder die von den betroffenen Personen zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Interne Personaldaten sind grundsätzlich vertraulich und werden im FIS-Forschungsportal nicht veröffentlicht. Die folgende Auflistung bietet einen kompakten Überblick darüber, welche Forschungsinformationen im FIS-Forschungsportal veröffentlicht werden:
- Publikationen: (Wieder-)veröffentlicht werden öffentlich zugängliche Metadaten von Publikationen einschließlich der Autor*innenschaft von UzK-Forschenden.
- Drittmittelprojekte & Finanzen: (Wieder-)veröffentlicht werden öffentlich zugängliche Metadaten öffentlich geförderter Drittmittelprojekte einschließlich der Projektleitung von UzK-Forschenden. Nicht veröffentlicht werden Finanzdaten von Drittmittelprojekten und Metadaten von Drittmittelprojekten der Auftragsforschung.
- Preisanerkennungen & Awards: (Wieder-)veröffentlicht werden öffentlich zugängliche Metadaten von Preisanerkennungen und Awards öffentlich verliehener Preise und Awards einschließlich der Preis- und Awardträger*innenschaft von UzK-Forschenden.
- Patente: (Wieder-)veröffentlicht werden öffentlich zugängliche Metadaten von Patenten nach Ablauf der 18-Monatsfrist nach Erstanmeldung einschließlich der Erfinder*innenschaft von UzK-Forschenden. Nicht veröffentlicht werden nicht öffentliche Patentdaten, z.B. vor Ablauf der 18-Monatsfrist nach Erstanmeldung.
- Ausgründungen: Veröffentlicht werden die Metadaten von Ausgründungen einschließlich der Gründer*innenschaft von UzK-Forschenden. Im Falle UzK-Gründer*innen ohne UzK-internes Beschäftigungsverhältnis (z.B. UzK-Studierende) wird Gründer*innenschaft nur bei Zustimmung der betroffenen Personen mitveröffentlicht.
- Strukturierte Promotionsprogramme: Veröffentlicht werden die Metadaten von Strukturierten Promotionsprogrammen.
- Promotionen & Habilitationen: Nicht veröffentlicht werden die Metadaten von Promotionen und Habilitationen.
- Forschungsinfrastrukturen: Nicht veröffentlicht werden die Metadaten von Forschungsinfrastrukturen.
- Forschungsaktivitäten: Veröffentlicht werden die Metadaten von Forschungsaktivitäten von UzK-Forschenden, wenn die UzK-Forschenden einer Veröffentlichung dieser Metadaten in der FIS-Datenbank zugestimmt haben (Kennzeichnung als öffentlich).
Können UzK-Forschende im FIS-Forschungsportal persönliche Forschungsprofile veröffentlichen?
Forschende der Universität zu Köln haben innerhalb der FIS-Datenbank die Möglichkeit, ihr dort vorgehaltenes persönliches Forschungsprofil zur Veröffentlichung im FIS-Forschungsportal selbst freizugeben. Diese Einwilligung in die Veröffentlichung eines persönlichen Forschungsprofils im FIS-Forschungsportal ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Grün-den durch die UzK-Forschenden selbst wieder zurückgenommen werden. Das persönliche Forschungsprofil im FIS-Forschungsportal bündelt bzw. verknüpft die Forschungsleistungen einer*-eines Forschenden wie Publikationen oder Projektleitungen miteinander. Veröffentlicht werden lediglich Daten, deren Bereitstellung zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben erforderlich und rechtlich zulässig ist oder die von den betroffenen Personen zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Interne Personaldaten sind grundsätzlich vertraulich und werden im FIS-Forschungsportal nicht veröffentlicht, auch nicht im Zuge der Zustimmung zur Veröffentlichung eines persönlichen Forschungsprofils.
Welche User*innen haben Zugriff auf welche Daten in der FIS-Datenbank?
Ein uneingeschränkter Einblick in sämtliche im FIS hinterlegten Daten ist grundsätzlich nicht möglich. Der Zugang ist über ein differenziertes Rollen- und Rechtesystem klar geregelt. Es steuert, welche Daten von welchen Nutzergruppen eingesehen oder bearbeitet werden können. Jede Rolle ist auf den jeweiligen Aufgabenbereich zugeschnitten und erlaubt nur die für die jeweilige Tätigkeit erforderlichen Funktionen.
Im FIS der Universität zu Köln gibt es 13 Rollen: Bibliothekar*in, Controlling, Controlling (Fakultät), Dekan*in, Forschungsförderung, Forschungsförderung (Universitätsklinikum Köln), Forschungsinfrastruktur, Forschungsinfrastruktur (Fakultät), Habilitationsbeauftragte*r, Leiter*in, Technologietransfer, Technologietransfer (Universitätsklinikum Köln), Wissenschaftler*in.
Zur Veranschaulichung des Rechte- und Rollenkonzeptes sind hier drei Rollen beispielhaft aufgeführt:
Zentrale Berechtigungen in der Rolle Controlling:
▪ Einsicht in Organisationseinheiten sowie Wissenschaftler*innen-Profile der Universität
▪ Zugang zu allen relevanten Finanz- und Publikationsdaten
▪ Einsicht in Projekte und Infrastrukturen der eigenen Organisationseinheit
▪ Die Option, umfassende Listen- und BI-Berichte zu erstellen
Personen in der Rolle Forschungsinfrastruktur erhalten u.a.:
▪ Verwaltungsrechte von Forschungsinfrastrukturen der eigenen Organisationseinheit
▪ Einsicht in Organisationseinheiten
▪ Einsicht in Publikationen
Personen in der Rolle Wissenschaftler*in können u.a.:
▪ Eigenes Forschungsprofil und Aktivitäten anlegen
▪ Listenberichte erstellen
▪ In alle Publikationen, Projekte oder Patente mit hochschulweiter Sichtbarkeit einsehen
Rechtliche Fragen
Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Datenverarbeitung im FIS?
Die rechtliche Grundlage für das FIS der Universität zu Köln bilden das Hochschulgesetz NRW und das Datenschutzgesetz NRW.
Darin ist ausdrücklich geregelt, dass Hochschulen Forschungsinformationssysteme einsetzen dürfen, um ihre Pflichten im Bereich Forschung zu erfüllen. Gleichzeitig stellt das Datenschutzgesetz den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sicher.
Die Datenverarbeitung des FIS an der Universität zu Köln ist mit der*dem Datenschutzbeauftragten und den Personalräten der Universität zu Köln abgestimmt.
Werden meine Daten an Dritte weitergeleitet?
Im Rahmen gesetzlicher Aufgaben wie der Berichterstattung, Dokumentation und Qualitätssicherung gibt die Universität zu Köln bestimmte personenbezogene Forschungsdaten an die Landesinitiative CRIS.NRW weiter.
Diese Initiative unterstützt die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bei der Einführung und Weiterentwicklung aller FIS und bei der Umsetzung des KDSF.
Die Weitergabe erfolgt ausschließlich im gesetzlich geregelten Rahmen und unter Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Grundlage dafür ist das Informationssicherheitskonzept von CRIS.NRW, das sich am IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) orientiert. Die Regelungen dazu sind in der Dienstvereinbarung FIS der Universität zu Köln verbindlich festgelegt.
Wie werden meine persönlichen Daten im FIS geschützt?
Die Datenverarbeitung im FIS erfolgt gemäß den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Landesdatenschutzgesetzes NRW. Der Zugang zum System ist rollen- und berechtigungsbasiert beschränkt, alle Daten werden auf sicheren Servern gespeichert und durch technische sowie organisatorische Maßnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Regelmäßige Sicherheitsprüfungen und Updates gewährleisten die Einhaltung aktueller Datenschutzstandards.
Wer hat Zugriff auf meine Daten im FIS?
Der Zugriff auf Daten in der FIS-Datenbank ist personenbezogen geregelt und erfolgt nach dem Datensparsamkeits- und Need-to-know-Prinzip. Je nach Rolle (z. B. Wissenschaftler*in, Dekan*in, Habilitationsbeauftragte*r) stehen unterschiedliche Funktionen und Datenansichten in der FIS-Datenbank zur Verfügung. Öffentliche Daten (z. B. veröffentlichte Publikationen oder Projekte) sind im FIS-Forschungsportal – je nach Freigabestatus – auch extern sichtbar.
Wie lange werden meine Daten im FIS aufbewahrt?
Personenbezogene Daten wie Name, Geburtsdatum oder Beschäftigungsdaten werden sowohl in der FIS-Datenbank als auch bei CRIS.NRW nur so lange gespeichert und verarbeitet, wie es für die Erfüllung der jeweiligen Aufgaben notwendig ist – beispielsweise für die Dokumentation, Berichterstattung oder Qualitätssicherung im Bereich Forschung. Die Rechtsgrundlage dafür ist die Verordnung über den Betrieb von Forschungsinformationssystemen vom 16. Januar 2026. Sobald die jeweiligen Zwecke erfüllt sind, werden die Daten gemäß § 5 dieser Verordnung unverzüglich gelöscht.
Welche Rechte habe ich in Bezug auf die Verbreitung meiner Daten im FIS?
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung, Löschung und Widerspruch gemäß DSGVO. Darüber hinaus können Sie entscheiden, ob Sie ein persönliches Forschungsprofil im öffentlich zugänglichen FIS-Forschungsportal anlegen möchten und, wenn ja, welche Inhalte (z. B. Forschungsaktivitäten) angezeigt werden dürfen. Eine Veröffentlichung erfolgt in diesem Fall ausschließlich mit Ihrer Zustimmung.
• Wer hält die Rechte an meinen Veröffentlichungen im FIS?
Die Urheberrechte an wissenschaftlichen Veröffentlichungen bleiben selbstverständlich bei den Autor*innen. Ob und in welchem Umfang ein Verlag Rechte erhält, ist abhängig von den jeweiligen Verlagsverträgen.
Das FIS selbst dient ausschließlich der Dokumentation: Es erfasst die bibliografischen Metadaten sowie ggf. zugängliche Volltexte – letzteres nur, wenn eine entsprechende Veröffentlichung oder Nutzung zulässig ist.
Wichtig zu wissen: Das FIS ist kein Repositorium und keine Open-Access-Plattform, sondern stellt lediglich Forschungsinformationen bereit.
Welche rechtliche Bedeutung haben die Metadaten im FIS?
Die im FIS gespeicherten Metadaten dienen der wissenschaftlichen Dokumentation und sind Grundlage für interne Auswertungen, Berichte und Forschungsberichterstattung. Sie haben keine urheberrechtliche Wirkung, können aber im Kontext von Drittmittelanträgen, Evaluationen oder Rechenschaftsberichten rechtlich relevant sein. Die Veröffentlichung von Metadaten erfolgt im Einklang mit den Datenschutzvorgaben.
FIS-Datenbank: Zugang und Login
Wer kann die FIS-Datenbank nutzen?
Die FIS-Datenbank ist für alle wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Universität zu Köln sowie des Universitätsklinikums Köln (UKK) zugänglich, die in ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit der Wissenschaft haben. Neben der Nutzung durch Forschende wird das FIS auch von Verwaltungsmitarbeiter*innen und der Universitätsleitung zur Berichterstattung und Analyse der Forschungsaktivitäten genutzt.
Wie erhalte ich Zugang zur FIS-Datenbank?
Der Zugang zur FIS-Datenbank erfolgt über das Shibboleth-Verfahren mit Ihrem Personalaccount der Universität zu Köln. Wenn Sie auf der Startseite des FIS den Anmeldebutton anklicken, öffnet sich in Ihrem Standardbrowser die Anmeldeseite. Dort sehen Sie die Shibboleth-Anmeldemaske. Shibboleth (DFN-AAI) ist ein sicheres, internetbasiertes Authentifizierungs- und Autorisierungsverfahren. Mit Ihrer uniKIM-Kennung und dem zugehörigen Passwort weisen Sie sich als Mitglied der Universität zu Köln aus und erhalten damit Zugriff auf das FIS.
Was kann ich tun, wenn ich meine uniKIM-Kennung nicht kenne?
Alle wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter*innen der Universität zu Köln sowie der Uniklinik Köln besitzen eine uniKIM-Kennung. Diese Kennung ermöglicht den Zugang zu zentralen IT-Diensten der Universität, darunter auch das FIS.
Wenn Sie Ihre uniKIM-Kennung nicht kennen, wenden Sie sich bitte an den ITCC-Helpdesk. Sollten in Ihrem Fall keine Daten im System hinterlegt sein, wenden Sie sich bitte an das SAP-Team Ihrer Fakultät bzw. an SAP-UKK, falls Sie an der Uniklinik tätig sind.
Ich habe Probleme bei der Anmeldung, die über die Shibboleth-Anmeldung hinaus gehen. Was kann ich tun?
Wenden Sie sich bei Problemen mit der FIS-Anmeldung, die nicht mit der uniKIM in Verbindung stehen, an das FIS-Team der Universität zu Köln.
Alles rund um Ihre Daten
Zu welchen Datenbereichen befinden sich Informationen in der FIS-Datenbank?
Die in der FIS-Datenbank gespeicherten Informationen orientieren sich an den Datenbereichen des Kerndatensatz Forschung (KDSF). Folgende Datenbereiche werden in der FIS-Datenbank der Universität zu Köln abgebildet:
- Forschungsinformationen
- Beschäftigte
- Interne Organisationseinheiten
- Publikationen
- Drittmittel und Finanzen
- Preisanerkennungen & Awards
- Patente
- Ausgründungen
- Forschungsinfrastrukturen
- Nachwuchsförderung
- Promotionen
- Strukturierte Promotionsprogramme
- Habilitationen
- Forschungsaktivitäten
Metadaten von Forschungsinformationen
Externe Organisationseinheiten
- Preise
- Veranstaltungen
- Verlage
- Zeitschriften
- Wissenschaftliche Reihen
Wie gelangen meine Daten ins FIS und werden sie automatisch verarbeitet?
Die meisten in der FIS-Datenbank erfassten Informationen werden automatisiert verarbeitet – bspw. durch die Verknüpfung mit externen Systemen wie wissenschaftlichen Datenbanken (z.B. ORCID), mit SAP oder der zentralen Datenbank für Drittmittel, Finanzen und Patente (D7-Forschungsdatenbank).
Insbesondere die Publikationsdatenbanken und Ihre individuellen wissenschaftlichen Leistungen benötigen Ihre Aufmerksamkeit für Anlage, Prüfung oder Nachbearbeitung.
Bitte sehen Sie hierzu den untenstehenden FAQ-Eintrag → „Welche Daten müssen eigenständig in die FIS-Datenbank eingeben werden?“
Wie oft werden die Daten in der FIS-Datenbank aktualisiert?
Die in der FIS-Datenbank hinterlegten Forschungsinformationen werden regelmäßig aktualisiert. Die Aktualisierungshäufigkeit hängt hierbei vom Datenbereich ab und wird gegenwärtig noch regelmäßig geändert.
Welche Daten müssen eigenständig in die FIS-Datenbank eingegeben werden?
In der Regel werden die Forschungsdaten zentral und automatisiert ins FIS importiert.
Lediglich die Erstellung von eigenen Datensätzen im Bereich Forschungsaktivitäten kann ausschließlich direkt in der FIS-Datenbank erfolgen und ist nur über eine manuelle Dateneingabe seitens der Forschenden möglich.
Unter folgenden Aktivitätstypen können Datensätze von Forschungsaktivitäten erstellt werden:
- Betreuung von Ausgründungen
- Betreuung von Qualifikationsarbeiten
- Gutachtertätigkeiten
- Herausgeberschaften
- Mitgliedschaften u. Gremientätigkeiten
- Veranstaltungen
- Beratungstätigkeiten
- Aktivitäten Gastwissenschaftler*in
- Künstlerische Tätigkeiten
Bei Publikationen können sowohl manuelle Einträge als auch eigene Massenimporte von Publikationslisten vorgenommen werden. In der Regel werden auch die Publikationslisten zentral ins FIS importiert. Die manuelle Eingabe von Publikationsdaten ist eine seltene Ausnahme.
Im Datenbereich Projekte sind die Wissenschaftler*innen eingeladen, ihre bereits erfassten Projekte bei Bedarf aktiv durch manuelle Ergänzungen zu vervollständigen.
Kann ich meine eigenen Daten in der FIS-Datenbank jederzeit bearbeiten oder löschen?
In der FIS-Datenbank werden forschungsbezogene Metadaten sowie die personenbezogenen Daten im Einklang mit den gültigen Aufbewahrungsfristen und Gesetzesvorgaben gespeichert. Da diese Informationen aus Quellsystemen (z.B. SAP) automatisiert übernommen werden, können diese Daten von Ihnen nicht selbst bearbeiten oder gelöscht werden.
Daten und Angaben, die Sie freiwillig in der FIS-Datenbank hinterlegen (etwa zu Forschungsaktivitäten) und die Sie gegebenenfalls auch für das FIS-Forschungsportal öffentlich sichtbar gemacht haben, können Sie hingegen jederzeit selbständig bearbeiten oder löschen. Ebenso können Sie Ihre Einwilligung zur Veröffentlichung dieser Inhalte im FIS-Forschungsportal jederzeit und ohne daraus entstehende Nachteile widerrufen.
Kann jemand anderes meine Daten für mich verwalten? Kann ich mir eine Vertretung einrichten und wie funktioniert das?
Personen in der Rolle Wissenschaftler*in können ihre Seh- und Bearbeitungsrechte in der FIS-Datenbank für einen selbst gewählten Zeitraum an eine*n andere*n FIS-Nutzer*in der Universität zu Köln bzw. UKK delegieren. Die Vertretungsperson greift dabei über ihren eigenen Account auf eine klar gekennzeichnete Vertretungsrolle zu.
Die Einrichtung und das Löschen einer Vertretungsregel erfolgt stets durch die zu vertretene Person selbst. Nach Ablauf der festgelegten Frist erlischt die Berechtigung automatisch.
Außendarstellung: FIS-Forschungsportal
Was ist das FIS-Forschungsportal?
Das FIS-Forschungsportal bildet die öffentlich zugängliche Schnittstelle des FIS. Es bietet einen transparenten Einblick in die Forschungsleistungen, -projekte, und -profile der Wissenschaftler*innen, der Einrichtungen sowie der gesamten Universität. Nutzer*innen können hier gezielt nach Personen, Projekte oder Publikationen suchen.
Die Inhalte des FIS-Forschungsportals werden in der universitätsinternen FIS-Datenbank gepflegt und verwaltet.
Muss ich mich für das FIS-Forschungsportal anmelden?
Nein. Um das FIS-Forschungsportal zu nutzen und um nach Inhalten wie wissenschaftlichen Publikationen oder Autor*innen zu recherchieren, ist keine Anmeldung erforderlich. Das FIS-Forschungsportal der Universität zu Köln steht bald allen Interessierten zur Verfügung.
Welche Daten sind im FIS-Forschungsportal enthalten?
Metadaten aus den folgenden Datenbereichen werden automatisiert aus der FIS-Datenbank in das FIS-Forschungsportal übertragen und dort veröffentlicht:
- Forscher*innen
(Nur nach Einwilligung in der FIS-Datenbank werden Forscher*innen mit einem eigenen Forschungsprofil sichtbar und mit ihren Forschungsleistungen verknüpft) - Nachwuchsförderung:
- Promotionen
- Habilitationen
- Promotionsprogramme
- Projekte
- Publikationen
- Patente
- Ausgründungen
- Preiseanerkennungen und Awards
- Interne Organisation
Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich im FIS-Forschungsportal per Einwilligung ein individuelles Forschungsprofil anzulegen. Durch Ihre Einwilligung werden folgende Inhalte in Ihrem Forschungsprofil freigeschaltet und mit den bereits veröffentlichten Metadaten verknüpft:
- Personenangaben (Name, Vorname, Titel, zugehörige Organisationseinheit)
- Forschungsaktivitäten (u.a. Betreuung von Qualifikationsarbeiten, Gutachtertätigkeiten, Herausgeberschaften), die von den Forschenden selbst in der FIS-Datenbank angelegt wurden
Wie gelangen meine Daten in das FIS-Forschungsportal?
Metadaten aus den Bereichen Drittmittel und Finanzen (Projekte), Publikationen, Patente und Ausgründungen, Forschungspreise und Auszeichnungen und Organisation werden automatisch aus der FIS-Datenbank in das FIS-Forschungsportal übertragen. Sie müssen hierfür nichts tun.
Wenn Sie persönliche Forschungsaktivitäten in der FIS-Datenbank einpflegen, müssen Sie diese im Sichtbarkeitsstatus auf öffentlich setzen, um die Inhalte für das öffentliche FIS-Forschungsportal freizuschalten.
Möchten Sie die veröffentlichten Metadaten zusätzlich Ihrem persönlichem Forschungsprofil zuordnen, so erteilen Sie hierfür auf der Startseite in der FIS-Datenbank Ihre entsprechende Einwilligung.
Wie aktuell sind meine Daten im FIS-Forschungsportal? Wie lange dauert es, bis meine Einträge sichtbar sind?
Da die im FIS-Forschungsportal angezeigten Informationen aus der FIS-Datenbank stammen, richtet sich ihre Aktualität nach den dort hinterlegten Einträgen. Wir bemühen uns, die Daten so aktuell wie möglich zu halten. Der Aktualisierungsrhythmus kann jedoch je nach Datenmerkmal variieren (z.B. Projekte: wöchentliche Aktualisierung).
Ihre persönlich eingetragenen wissenschaftlichen Leistungen wie Forschungsaktivitäten müssen Sie manuell in der FIS-Datenbank pflegen und aktualisieren, um sie im FIS-Forschungsportal auf dem aktuellen Stand zu halten. Nach der Aktualisierung in der Datenbank sollten Ihre Einträge spätestens nach einem Monat auch im FIS-Forschungsportal sichtbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte an das FIS-Team der Universität zu Köln.
Wie kann ich mein Forschungsprofil im FIS-Forschungsportal veröffentlichen?
Um ein individuelles Forschungsprofil im FIS-Forschungsportal zu veröffentlichen, müssen Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln in der FIS-Datenbank Ihre entsprechende Einwilligung zur Datenfreigabe erteilen. Diese Einwilligung kann jederzeit ohne Angaben von Gründen und ohne etwaige Nachteile zurückgenommen werden.
Wie kann ich mein eigenes Forschungsprofil freischalten?
Wenn Sie Wissenschaftler*in an der Universität zu Köln bzw. am Universitätsklinikum Köln sind und Ihr eigenes Forschungsprofil im FIS-Forschungsportal wünschen, müssen Sie einmalig auf der Startseite der FIS-Datenbank in Ihrer Rolle als Wissenschaftler*in Ihre Zustimmung zur Veröffentlichung des eigenen Forschungsprofils im öffentlichen UzK-FIS-Forschungsportal geben.
Haben Sie bereits eine Einwilligung zur Erstellung eines Forschungsprofils erteilt und möchten diese zurücknehmen, können Sie dies jederzeit über die Einwilligungsmaske auf der Startseite der FIS-Datenbank tun. Eine Rücknahme ist möglich ohne Angabe von Gründen und ohne, dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.
Kann ich meine Daten jederzeit bearbeiten oder löschen?
Die meisten im FIS-Forschungsportal sichtbaren Informationen sind Metadaten, die automatisiert aus der verknüpften FIS-Datenbank übernommen werden. Diese Daten können nicht individuell gelöscht werden, da sie für die Außendarstellung der Universität sowie für Berichts- und Dokumentationszwecke benötigt werden. Ihre persönlichen wissenschaftlichen Leistungen (z.B. Forschungsaktivitäten), die Sie selbst in der Datenbank angelegt und zur Veröffentlichung im FIS-Forschungsportal freigegeben haben, können Sie jederzeit in der FIS-Datenbank bearbeiten oder löschen bzw. die Weiterleitung ins FIS-Forschungsportal zurücknehmen (hierzu muss der Sichtbarkeitsstatus öffentlich zurückgenommen werden).
Wie recherchiere ich im Forschungsportal?
Die Recherche im Forschungsportal erfolgt über eine zentrale Suchfunktion. Geben Sie einen oder mehrere Suchbegriffe ein, etwa Namen von Forschenden, Titel, Schlagwörter oder Institutionen. Die Trefferliste lässt sich anschließend gezielt eingrenzen.
Über die Filterfunktionen können Sie die Ergebnisse nach Bedarf einschränken. So finden Sie schneller die für Sie relevanten Inhalte.
Einzelne Einträge enthalten weiterführende Informationen wie Abstracts, beteiligte Personen oder Verknüpfungen zu weiteren Forschungsleistungen.